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Ganztagsschule

     

Patenschaft mit Ruanda

Ruanda-Wanderausstellung

Go for Africa

 

Patenschaft mit Ruanda

Es ist das Bestreben der Michael-Thonet-Schule, neben der Vermittlung der Kulturtechniken wie Lesen, Schreiben und Rechnen  bei unseren Schülerinnen und Schülern auch ein Bewusstsein für Verantwortung zu entwickeln, Verantwortung für sich selbst, für die Mitmenschen, mit denen sie umgehen und für die Umwelt, in der sie sich bewegen. 

Es ist Kindern im Grundschulalter beispielweise durchaus zu vermitteln, dass nicht alle Menschen auf der Welt so leben wie wir, dass es Kinder gibt, die abends kein Bett haben, deren Zuhause die Straße ist und die sich mit Betteln oder Stehlen am Leben erhalten müssen. So haben wir in drei gemeinsam mit der Berufsbildenden Schule Boppard durchgeführten Projekten unseren Schülern bewusst gemacht,

dass Wasser in anderen Gegenden der Welt eine kostbare Rarität ist, für die man kilometerweit laufen muss, 

dass Brot –und damit meinen wir ausreichende Nahrung überhaupt-  in weiten Teilen der Welt durchaus nicht selbstverständlich ist, 

dass Kinder z. B. in Ruanda bis zu zehn Kilometer barfuß zur Schule laufen, dort auf Blechkanistern oder Steinen sitzen, die Tafel auf den Knien halten und dennoch froh sind, überhaupt die Schule besuchen zu können.

Wenn Kinder Schokolade essen, dann sollten sie doch auch wissen dürfen, wo die Schokolade herkommt, dass die Bauern, die die Kakaobohnen dafür liefern, kaum von ihrer Arbeit leben können und dass bei einem gerechten Lohn die Schokolade bei uns ein Mehrfaches ihres jetzigen Preises kosten würde. Beispiele solcher weltweiten Verflechtungen, die uns alle betreffen, ließen sich schier endlos fortsetzen.

Daher hat die Michael-Thonet-Schule seit Juli 2003  die Ausbildungspatenschaft für 4 Kinder  übernommen, ein Kind für jede Klassenstufe. Finanziert wird diese Patenschaft durch freiwillige Schülerbeiträge von durchschnittlich 35 Cent pro Monat. Dies ist sicherlich kein hoher Betrag, der auch vom Taschengeld der Kinder gezahlt werden kann. Damit wird  der starke Bezug jedes Einzelnen zur gemeinsamen Sache deutlich. Dieses Geld lindert  nicht nur schlimme Not, sondern leistet auch einen wichtigen Beitrag zur sozialen Erziehung unserer Schülerinnen und Schüler, denn ihnen wird damit das Problem „Armut und Ungerechtigkeit in der Welt" konkret und persönlich fassbar. Es bleibt nicht theoretisches Schulwissen, es wird erfahrbare Lebenswirklichkeit, da wir von den Patenkindern Bilder, Namen und Entwicklungsberichte bekommen.

Und das sind unsere Patenkinder:

Eugenie

Eugenie besucht die 5. Klasse der Grundschule. Die Ernährungssituation der Familie ist noch schlecht. Die Schwester nimmt an einem Landwirtschaftsprogramm teil, um bessere Erträge zu erzielen, der Bruder macht ein Praktikum zum Maurer und hofft, so später etwas Geld verdienen zu können um die Familie zu unterstützen.

Auf Grund der angespannten wirtschaftlichen Situation der Familie  fällt es Eugenie schwer, sich in der Schule zu konzentrieren. Es bleibt zu hoffen, dass sich das mit der Stabilisierung der Verhältnisse verbessert.

Emmanuel  

Celestin

Ehe Celestin ins Heim kam, hat er ein T-Shirt und eine Hose besessen.

Nach dem Tod seiner Mutter wurde er von seiner Stiefmutter so schlecht behandelt, dass er von zu Hause wegging und als Straßenkind lebte. Die Mitarbeiterin eines Heims sprach ihn an, und da er gerne zur Schule gehen wollte, wurde er Mitte 2007 aufgenommen. Seit 2008 besucht Celestin wieder die Schule, er arbeitet sehr engagiert und fleißig. Außerdem kümmert er sich mit viel Geduld um einen kleinen, behinderten Jungen, der seit kurzem im Heim wohnt. Er füttert ihn und hilft ihm, seinen Alltag zu meistern.

Celestin spielt auch gerne und mit Leidenschaft Fußball, er strengt sich stark an und ist sehr ehrgeizig, dass seine Mannschaft gewinnt.

Ornella

Ornella ist Vollwaise. Zunächst war sie von ihrer Tante aufgenommen worden, aber nach dem Tod des Onkels konnte die Tante Ornella nicht mehr neben ihren eigenen Kindern versorgen und brachte sie ins Heim. Dort fühlt sie sich wohl und ist stolz, dass sie nun regelmäßig die Schule besuchen kann. Zur Zeit ist sie in der 4. Klasse der Primarschule. Sie möchte studieren und Ärztin werden. Später möchte sie dann ihren Geschwistern helfen und auch ein Heim für Waisenkinder bauen.

 

Ausführliche Informationen erhalten Sie auch auf der Internetseite der Mainzer Kinderhilfsorganisation 
"Human Help Network", über die wir die Patenschaft abwickeln:

www.hhn.org

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Impressionen aus dem rheinland-pfälzischen Partnerland Ruanda

 

 

Wir sind nicht nur

verantwortlich für das,

was wir tun, sondern auch für das,

was wir nicht tun.

(Voltaire, 1694 - 1778)

 

 

Vom 30. Mai bis zum 14. Juni  beherbergte unsere Schule eine Ausstellung über das Leben in  Ruanda, insbesondere - und das war für unsere Schülerinnen und Schüler aufschlussreich-  das Leben der Kinder in unserem Partnerland, ihrer Altersgenossen. Bereitgestellt wurde die Wanderausstellung vom Landesmedienzentrum. 

Bereits 1993 begründete die Bopparder Grundschule eine Partnerschaft mit Ruanda, die leider  durch den Bürgerkrieg unterbrochen wurde. Nicht unterbrochen wurde das Engagement für die Menschen des Partnerlandes. Durch Sammlungen, Verkaufsaktionen, Go-for-Ruanda, Fahrradturnier und Infostände wurden beachtliche Summen erwirtschaftet, die helfen sollen, Not und Armut in diesem Land zu lindern.

Seit 2003 besteht in Absprache mit den Eltern auf jeder Klassenstufe eine Ausbildungspatenschaft für ein Kind in Ruanda.

 

 

 

Die Schülerinnen und Schüler sind beeindruckt von den Fotos, die ihnen Einblicke in das Alltagsleben der Kinder in Ruanda vermitteln, wie sie spielen, essen, Wasser holen, in der Schule lernen oder auf dem Feld helfen.

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Dein Tag für Afrika

Eine Spende von 4971,29 € konnte die Michael-Thonet-Schule an die Aktion Tagwerk überweisen. „Dein Tag für Afrika“ ist eine bundesweite Kampagne für Schülerinnen und Schüler jeden Alters und aller Schulformen. Die Kinder sammelten bei Freunden, Verwandten… für Bildungsprojekte in Afrika. Bildung, die für uns alle hier selbstverständlich ist, soll mit solchen Aktionen auch Kindern und Jugendlichen in Afrika ermöglicht werden, damit auch sie etwas für ihre eigene Zukunft und die Zukunft ihres Landes tun können.

Am 29.04.2013 veranstaltete die gesamte Schule einen Aktionstag in Form eines Solidaritätsmarsches von 10 km. Das sollte nochmals ein Zeichen für die Kinder sein, dass sie nicht nur Verantwortung für sich selbst, sondern auch Verantwortung für andere entwickeln.

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