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Schulnamen

 

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Woher der Name Michael Thonet?

Mit dem Namen Michael Thonet wurde bewusst eine Bopparder Persönlichkeit gewählt, um die Verbundenheit der Schule mit der Stadt und ihrer Geschichte zu unterstreichen. Es ist auch  daher  sinnvoll und angemessen, da der Bezug zu engeren Heimat gerade für eine Grundschule von besonderer Bedeutung ist. 

Vom Handwerk her kommend, hat Thonet Bedeutendes geleistet und überregionale Anerkennung gefunden. Er verband handwerkliche Perfektion mit künstlerischem, unternehmerischem und wissenschaftlichem Talent und ist damit ein Beispiel für die "Verbindung von Kopf und Hand", die seit der Jahrhundertwende von den Vertretern der Reformpädagogik und auch von modernen Pädagogen gefordert wird. Salopp gesagt, wird an seiner Person deutlich, dass der Mensch nicht erst beim Akademiker beginnt. Sicher gibt es noch andere große Namen in unserer Stadtgeschichte, doch ist keiner so bekannt und gleichzeitig Grundschülern anschaulich so nahe zu bringen wie eben Michael Thonet. 

Schon im Schuljahr 1992/93, ehe unsere Schule diesen Namen trug,  hat eine Klasse  sich während mehrerer Wochen eingehend mit Thonets Leben und Werk beschäftigt. Die Kinder besichtigten das Museum und den Brunnen, bauten den berühmten Wiener Kaffeehausstuhl im Puppenstubenformat nach und erstellten einen Museumsführer von Kindern für Kinder. Die Rhein-Zeitung berichtete im Juli 92 über die Übergabe des Museumsführers an den Verkehrsdirektor, Herrn Treichel. Verlauf und Ergebnis dieses Projektes hat eine  Referendarin in einer umfangreichen wissenschaftlichen Arbeit zum 2. Staatsexamen dokumentiert.  

Der  Bopparder Stuhl, so genannt, weil er noch in Thonets Bopparder Zeit, zwischen 1836 und 1840 entstand, besteht aus schichtverleimten Holzstreifen

Die Stadt Boppard hält durch Museum und Brunnen Thonets Andenken in Ehren. Es erscheint uns daher nur sinnvoll, wenn auch die Schule, die ausschließlich von Schülern aus dem Kerngebiet der Stadt besucht wird, dazu beiträgt.  

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